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Wie wir uns das Leben leichter machen!
10 Tipps für ein kinderfreundliches Badezimmer

Als Eltern kommen wir früh zu der Einsicht, dass unsere Kinder nicht immer die Absicht verfolgen, unsere Grenzen zu respektieren – jedenfalls nicht, wenn sie mächtig spassversprechenden Aktionen entgegenstehen. Ganz oben auf der Rangliste der beliebtesten Spielstätten für unbeobachtete Momente und noch vor matschigen Erdhaufen und Papas Plattensammlung steht das heimische Badezimmer:

​Bunte Duschgels, die sich herrlich im Teppich verteilen lassen, allerlei Tuben, bunte Stifte, schmierige Cremes mit denen sich die farbenprächtigsten Wandmalereien fertigen lassen, lustige Wasserlöcher, in denen man – plumps... plumps, plumps! – die Beweisstücke unter einem Deckel schnell verschwinden lassen und – taadaa! – nach belieben wieder hervor zaubern kann. 

Natürlich können wir Eltern nun versuchen, noch strengere Regeln aufzustellen oder unsere Kinder unter ständiger Beobachtung halten, weil wir ja wissen, dass sie lieber ihrem Freiheitsdrang nachgehen als sich an Regeln zu halten. 

Oder aber wir sind so weitsichtig und machen das Badezimmer ab Eintritt ins lauffähige Alter „familienfreundlich“, sodass Unfälle und größere Havarien von vornherein vermieden werden. Eltern, die sich gerne Stress ersparen, seien folgende praxiserprobte Tipps ans Herz gelegt:
 

  1. In gute Badmöbel investieren. Familienfreundlich sind Badmöbel dann, wenn sie viel unsichtbaren Stauraum für die ganze Familie schaffen, nicht bei der kleinsten Kletteraktion auseinander brechen, unsere Familienkasse nicht übermäßig strapazieren und auch unseren ästhetischen Bedürfnissen gerecht werden. Ideal für das Familienbad konzipierte Programme sind zum Beispiel Solitaire 7025 (im Header) oder das maßvariable Planbad PCON (beide von Pelipal). Neben der guten Verarbeitung und dem fairen Preis ist der große Vorteil vieler Pelipal-Programme nämlich auch, dass sie sich farbmäßig und auch in der Größe auf fast alle Badsituationen anpassen lassen. So können auch kleine Räume optimal genutzt werden und unseren persönlichen Gestaltungsvorlieben (zum Beispiel „all white“) sind fast keine Grenzen gesetzt. Wer jetzt schon dem Planungsfieber verfallen ist, kann sich mit dem 3D-Möbelplaner seine perfekte Familienoase zumindest schon einmal virtuell zusammenbauen. 

    Pelipal Pcon Familienbad

    Pelipal PCON maßvariables Planbad
     
  2. Ordnungssysteme schaffen – und zwar solche, die Kinder verstehen! Anfangen können wir damit, dass wir unseren Kleinen bewusst eigene Bereiche schaffen, die sie „beackern“ dürfen. Für Kleinkinder eignet sich beispielsweise ein eigenes Schubfach oder Beimöbel, in denen sich das Badewannen Spielzeug befindet, das sie ein oder ausräumen dürfen. Andere Utensilien, wie etwa teure Kosmetika, sollten wir natürlich in den oberen Etagen parken. Viel Stress bei Geschwisterkindern vermeiden wir unter anderem damit, dass wir die Bereiche der Kinder eindeutig kennzeichnen. Beispielsweise durch unterschiedliche Handtuchhaken oder verschiedenfarbige Boxen oder Behälter, die den Kindern zugeordnet werden. Eine schlaue Organisation vermindert auch die Gefahr, dass sich Wattepads mit Haaren und undefinierbaren Flüssigkeiten mischen und Badregale verkleben.

    Octupus Duschkrake und Monster Wäschesack

    Jens Widerberg Octupus Duschkrake Wäschesack zum selbstnähen, gefunden bei spoonflower
     
  3. Immer für ausreichend Ablenkung sorgen. Als Eltern können wir selbst kreativ werden, damit unsere Kinder gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen. Zum Beispiel indem wir das Dinosaurier-Spielzeug kurzerhand in einen Toilettenpapierhalter umfunktionieren. 

    Kreativer Klopapie Halter und Fuchs Kinder Duschvorhang

    Dinosaurier Klopapierhalter gefunden bei thechicsite / Fuchs Duschvorhang gefunden bei Etsy 
     
  4. Dafür sorgen, dass Toilette und Waschbecken für die Kleinen selbstständig und gut benutzbar sind. Nicht nur weil es die Selbstständigkeit fördert. Zu spontanen Überraschungen kommt es nämlich oft auch dann, wenn die kleinen Pfützenpiraten eigentlich alles richtig machen wollten: Etwa wenn sie sich fürs „Geschäft“ aufs große Klo setzen, aber beim Balanceakt die Öffnung verfehlen oder beim Händewaschen für unbeabsichtigte Überschwemmungen sorgen, weil sie den Wasserhahn nicht richtig erreichen.

    Badezimmer Hocker und Wasserhahnverlängerung

    Tritthocker StudioZoethout / Kaufmann Wasserhahnverlängerung gefunden bei Otto
     
  5. Klebrige Seifenspuren und riesige Schaumberge in Waschbecken vermeiden, indem wir den Hals vom Seifenspender mit einem Haargummi umwickeln. So kommt weniger raus und ermöglicht auch den vielen kleinen Seifenspender-Fans unter uns, sich trotzdem selbstständig die Hände zu waschen.

    Seife spaaren mit DIY Seifenstop
     
  6. Nachtlicht mit Bewegungssensor an Badmöbeln anbringen oder gleich Badmöbel anschaffen, die mit einem Bewegungslicht ausgestattet sind. Vermeidet nicht nur nächtliches Kindergeschrei, weil der Lichtschalter nicht gefunden wird, sondern ist auch eine lebensnotwendige Maßnahme für uns Eltern, damit wir im Dunklen nicht mehr in Bürsten treten oder über Trethocker stolpern!

    Badmöbel mit Bewegungslicht, Nachtlicht

    Badmöbel mit Bewegungslicht gesehen bei Pelipal
     
  7. Niemals attraktive Substanzen wie Cremes, Zahnpasta oder buntes Duschgel in Kinderreichweite stehen lassen! Und schon gar keine Schminkutensilien! Auch hier verhindert das „aus den Augen, aus dem Sinn“-Prinzip aufwendige Putzaktionen.
     
  8. Toilettendeckel mit sogenannter „Soft-Close-Automatik“ kaufen (vermeidet Verletzungen) oder am besten gleich einen abschliessbaren WC Sitz. Letzteres müsste aber erst noch erfunden werden…
     
  9. Badarmaturen mit integrierten Thermostaten anschaffen. Sorgt nicht nur für ein angenehmes Duscherlebnis sondern schütz auch vor mittelschweren Verbrühungen. Einige Armaturen sind zudem mit einem Schutz ausgestattet, die das Aufheizen der Chromoberflächen verhindert und verfügen über eine Wasserspar-Technologie, die den Wasserverbrauch von kleinen Wasserratten verringert (gesehen zum Beispiel bei Grohe).

    Badarmatur mit Verbrühungsschutz für Kinder

    Badarmatur mit Verbrühungsschutz gesehen bei Grohe
     
  10. Alles richtig in Sachen familienfreundliche Badumgestaltung machen wir auch, wenn wir uns schon gleich auch auf die Herausforderungen einstellen, die uns nach dem Klein- uns Schulkind Alter erwarten: Zum Beispiel stundenlanges Anstehen vor Badspiegel und Waschbecken (sofern wir überhaupt noch Zutritt ins Badezimmer haben). Wer ausreichend Platz hat, schafft sich gleich einen Doppelwaschtisch und eine große Spiegelwand an.

 

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