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Kinderspaß im Winter
Darf’s noch etwas mehr sein?

Jedes Jahr im Herbst passiert es: Die Temperaturen sinken, Blätter fallen von den Bäumen, die Sonne zeigt sich immer seltener und an einigen Orten lassen sich bereits die ersten Anzeichen für Frost erkennen. Auch wenn der Oktober in diesem Jahr bisher durchaus zu Recht als golden bezeichnet worden ist, lässt sich nicht leugnen, dass früher oder später auch in diesem Jahr der Winter seinen Einzug ins Land halten wird. Väterchen Frost wird sich dann wieder einmal unbarmherzig über Land und Leute legen und vor allem die Kleinsten haben darunter richtig zu leiden. Zumindest dann, wenn sie nicht optimal auf die niedrigen Temperaturen vorbereitet sind.

 

Mütter und Väter wissen es längst: Im Winter brauchen Kinder besonders viel Aufmerksamkeit. Körperpflege und auch die Wahl der richtigen Kleidung ist gerade für frisch gebackene Mamas und Papas nicht immer eine leichte Aufgabe – sie möchten nichts falsch machen und vor allem bloß nichts vergessen. Doch auch wenn im Winter durchaus etwas mehr Pflege angebracht ist, sollten Eltern trotzdem darauf achten, dass gewisse Grenzen eingehalten werden sollten. Denn ein Kind, das fünf dicke Wollpullis übereinander trägt und dann auch noch in einen Schneeanzug gequetscht wird, dürfte beim Spielen im Schnee nur wenig Freude verspüren. Oder sollten Kinder vielleicht gar nicht erst im Schnee spielen, wo dieser doch so schrecklich kalt ist? Diese und andere Fragen sollen nachfolgend in den vier wichtigsten Tipps zum Thema Kinderspaß im Winter geklärt werden.

 

Tipp 1: Was soll ich bloß anziehen?

 

Kinder müssen sich bewegen können. Dies kann als erster Grundsatz gelten, wenn es um kind- oder babygerechte Kleidung im Winter geht. Selbstverständlich muss die Kleidung auch vor Nässe und Kälte schützen. Damit Kinder im Winter jedoch nicht verzweifeln, muss gleichzeitig auch ein gewisses Maß an Bewegungsfreiheit sichergestellt werden.

 

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Eine gute Basis für winterliche Bekleidung stellen Wollhemdchen und lange Unterhosen dar. Diese sind atmungsaktiv und sorgen dafür, dass das Kind nicht zu sehr ins Schwitzen gerät und gleichzeitig trotzdem warm eingepackt ist. Weiterhin gibt es auch spezielle Thermounterwäsche für Kinder, die Körperwärme ebenfalls besonders gut speichern kann. Eltern sollten bei winterlicher Kinderkleidung darauf achten, dass die Materialien stimmen. Polyester oder andere Kunstfasern sind in der Regel weniger gut geeignet, um lang warm zu halten. Natürliche Materialien wie Wolle oder Baumwolle schützen dagegen vor frostigen Temperaturen. Weiterhin sind Schneeanzüge selbstverständlich Pflicht. Allerdings sollte hierbei auf die richtige Größe geachtet werden, damit das Kind sich gut bewegen kann. Auch Handschuhe, Mütze und ein Schal sollte bei der Zusammenstellung der Garderobe nicht vergessen werden.

 

Tipp 2: Darf ich heute raus?

 

Kinder lieben es im Freien zu Spielen. Schneeschaufeln, Schneeengel, Schlittenfahren oder eine klassische Schneeballschlacht bringen die Kleinen im Winter zum Jauchzen. Dabei fragen sich viele Eltern, ob Kinder im Winter eigentlich überhaupt ins Freie sollten. Wäre es nicht vielleicht besser die Kleinen in der warmen Stube zu behalten, wo sichergestellt ist, dass sie nicht anfangen zu frieren oder sich gar erkälten?

 

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Die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar: Lasst die Kinder raus. Je häufiger Kinder sich an der frischen Luft bewegen, umso stabiler wird ihr Immunsystem aufgebaut. Wer dagegen permanent nur in der überhitzten Wohnung hockt, läuft Gefahr, dass das eigene Immunsystem zu schwächeln beginnt, wenn es doch einmal mit Viren konfrontiert wird. Der FOCUS präsentiert insgesamt acht verschiedene Tipps, um das Immunsystem von Kindern dauerhaft zu stärken und beschreibt außerdem, dass ein bisschen Schnupfen oder Husten den Kindern normalerweise nicht schadet. Wichtig allerdings ist es, die Freizeit im Kalten bei Kindern zu begrenzen. Bei Minustemperaturen sollten selbst die wildesten Kleinen nicht den ganzen Tag im Freien spielen, da ansonsten eine Unterkühlung auftreten kann. Als goldene Regel gilt: Wer zittert oder verfärbte Lippen hat, der sollte umgehend ins Warme. Dasselbe gilt für Kinder, die draußen nass geworden sind.

 

Tipp 3: Schön schmierig soll es sein! 

 

Hautpflege ist im Winter nicht nur bei Erwachsenen wichtig, sondern vor allem auch bei den Kleinsten. Zarte Baby- oder Kinderhaut präsentiert sich gegenüber kalten Temperaturen deutlich empfindlicher. Die Folge können rote Flecken, trockene Stellen oder sogar leichte Erfrierungen sein. Um derartigen Konsequenzen vorzubeugen, sollte Kinderhaut im Winter ganz besonders intensiv gepflegt werden. Ein guter Schutz gegen das Austrocknen kann beispielsweise mit verschiedenen Cremes erzielt werden. Eine große Auswahl an Cremes und Lotionen findet sich in lokalen Drogerien, in der Apotheke oder auch unter http://www.bipa.at/cremen-%26-lotionen/baden-%26-pflegen/baby. Viele dieser Produkte kommen im besonderen Outfit daher und können Kindern auf diese Weise noch mehr Spaß machen.

 

Baby wird eingecremt

 

Während Cremes vor allem vor dem Aufenthalt in der kalten Luft angeraten sind, sollten Kinder beispielsweise nach einem aufwärmenden Bad am besten mit einer ölhaltigen Pflege verwöhnt werden. Diese trägt dazu bei, dass die natürliche Schutzschicht der Haut sich regeneriert und gleichzeitig viel Feuchtigkeit in der Haut eingeschlossen wird. Was für die Haut von Erwachsenen gut ist, empfiehlt sich für zarte Kinderhaut schließlich allemal.

 

Tipp 4: Mir ist langweilig!

 

Auch wenn viele Kinder das Spiel im frischen Schnee lieben und mit ihren Freunden stundenlang einen Schneemann nach dem anderen bauen können, gibt es immer wieder auch ein paar kleine Experten, die sich von der kalten Pracht so gar nicht erfreuen lassen wollen. Weiter oben wurde aber bereits deutlich gemacht, wie wichtig das Spiel im Freien für das Immunsystem der Kleinen ist. Deshalb sind an dieser Stelle die Eltern ganz besonders gefordert – es gilt, den Kindern das Spielen in der winterlichen Landschaft schmackhaft zu machen.

 

Kinder lassen sich am besten durch Bewegung motivieren. Wer sich körperlich betätigt, friert nicht so leicht. Darüber hinaus sollte außerdem eine kleine Herausforderung eingebaut werden. Beispielsweise könnte ein Wettbewerb gestartet werden, ob Papi oder die Kinder schneller eine große Schneekugel bauen können. Auch ein Schlittenwettrennen kann immer wieder für jede Menge Spaß sorgen. Der eigenen Kreativität sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, wenn es um echten Winterspaß geht. Wer trotzdem noch ein wenig Inspiration für einen richtig tollen Schneemann braucht, findet hier eine einfache Anleitung http://www.helpster.de/wie-baut-man-einen-schneemann-anleitung_71450.

 

 

Credits:

Shutterstock / Olesya Feketa

Shutterstock / Aleph Studio

Shutterstock / Evgeny Atamanenko

Shutterstock / mathom

 

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