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Frische- statt dicke Luft
Die fünf goldenen Regeln für einen Kindergeburtstag ohne Frust

Kindergeburtstage gleichen heute generalstabsmäßig organisierten Events: geplant bis ins letzte Detail und minutiös durchgetaktet. Bei ambitionierten Eltern ist längst ist ein unerbittlicher Wettkampf um die kreativste Geburtstagsdeko, die coolste Location und die aufregendsten Spiele ausgebrochen.


Am Ende des Tages sind die Eltern fix und fertig, das Geburtstagskind und seine kleinen Gäste überfordert oder völlig überdreht. Dabei ist dieser ganze Stress gar nicht nötig. Die schönsten Spielideen ergeben sich nämlich spontan und ohne viel Zutun gutmeinender Eltern. Hier die besten Regeln für einen frustfreien Kindergeburtstag (und zwar für alle Beteiligten!):

 

 

  1. Geburtstagsfeiern in den eigenen vier Wänden vermeiden. Das erspart nicht nur stundenlanges aufräumen, sondern auch bittere Tränen bei den Kleinen, wenn das Lieblingsspielzeug plötzlich zerberstet auf dem Spielteppich liegt. 
     

  2. Bestimmt kennen sie schon viele, dennoch sei sie erwähnt, die Regel, nur so viele Gäste einzuladen, wie das Kind alt ist. Geburtstag und gleichzeitig Freunde zu Besuch haben ist schon eine große aufregende Sache für die Knirpse, je nach Persönlichkeit und Alter fast nicht auszuhalten. Wenn jedoch eine zu komplexe Gruppendynamik in der ihren Lauf nimmt, und sich womöglich Gastkinder zusammenschliessen, fühlt sich das Geburtstagskind unter Umständen überfordert. 
     

  3. Nirgendwo kommen erhitzte Gemüter besser zur Ruhe als an der frischen Luft. Also: raus gehen und eine schöne (aber nicht zu ambitionierte) Unternehmung planen. Zum Beispiel auf den neuen Abenteuerspielplatz gehen, eine Tour durch den nahegelegenen Wald oder Park mit anschliessendem Picknick oder eine Schatzsuche mit genau der Anzahl der Kinder entsprechend abgezählten gerechten Schatztütchen unternehmen. Und bei kaltem Wetter? Trotzdem rausgehen, vorher warm anziehen, (und noch davor alle Eltern bei der Einladung von benötigter warmer Kleidung informieren)! Was noch zuvor passieren muss: ausreichend Proviant besorgen, möglichst Fingerfood und Getränke für jeden Geschmack einpacken, eine große Picknick-Decke (für kalte Tage am besten mit Isolierung) und praktischer Weise alles in einen Handwagen packen. Ein perfekter Begleiter ist der Handwagen von Puky (siehe Headerbild). Im Gegensatz zu den meisten anderen Wägen ist er nämlich kompakt, klein und wendig und lässt sich auch von den kleinsten Abenteurern einfach steuern. Und wer müde Füße bekommt, darf kurz Platz nehmen. Weiter geht’s! 
     

  4. Keine Spiele anbieten, die den Wettbewerb fördern. Kindergeburtstags-Klassiker wie Sackhüpfen, Eierlauf und Co. sind Stimmungskiller und ein absolutes Party No-Go! Wer schluchzende (Geburtstags-)Kinder und knallende Türen vermeiden will, setzt lieber auf Spiele, die das Wir-Gefühl stärken. Beispielsweise die besagte Schatzsuche, bei der die Kinder an verschiedenen „Stationen“ gemeinsam Rätsel lösen, den Handwagen mit ihrem Proviant gemeinsam ziehen und gemeinsam das Ziel erreichen. Hier gilt: Weniger ist mehr! Es reicht am Anfang der Feier ein gutes Spiel anzubieten, das die Kinder sammelt, erdet und die Gruppendynamik stärkt. Danach können wir uns als Eltern getrost und ohne schlechtes Gewissen „zurücklehnen“ und die Kinder frei spielen lassen. Das autonome und selbstbestimmte Spiel baut nämlich Stress und sozialen Druck ab, was bei emotional überfrachteten Ereignissen wie einem Kindergeburtstag dringend notwendig ist. 
     

  5. Ehrgeiz Zuhause lassen. Es muss nicht die riesige und super aufwendige Piraten-Geburtstagstorte sein. Ohnehin sind die meisten Geburtstagskinder entsetzt, wenn das schöne Kunstwerk am Ende zerteilt auf den Tellern landet. Eine gute Alternative sind Kekse, schon genussfertig verpackt, alle gleich groß – da gibt es  auch keinen Stress um das „größte Stück“. Auch aufwendige Deko ist nicht notwendig, die meisten Geburtstagskinder werden diese sowieso höchstens beiläufig bemerken. Die Energien sind an anderer Stelle besser investiert, etwa in eine lustige Story für die Schatzsuche, oder auch einfach als Reserve für die Eltern, damit sie sich gut gelaunt und ausgeschlafen den Geburtstagsgästen widmen können. 
     

 

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