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So werden unsere Töchter wirklich selbstbewusst
Liebe Dich selbst – für Deine Tochter!

Wir Mütter sind Vorbilder für unsere Töchter.
Wenn wir uns selbst mögen und das auch zeigen können, dann werden unsere Töchter sich auch selbst mögen.
Ganz einfach. – Ist es so einfach?

Ich behaupte, die einfache Stellschraube, all die von der eigenen Mutter absorbierten schlechten Gefühle sich selbst gegenüber auf positive Gefühle sich selbst gegenüber zurückzudrehen, ist noch nicht gefunden.

Wir sind zu Hause drei Töchter und zwei Söhne gewesen. Meine Mutter war das Rollenvorbild für uns Töchter. Die Gefühle meiner Mutter sich selbst und ihrem Körper gegenüber ließen sich für uns nicht nur zwischen den Zeilen, in Blicken und Gesten erahnen, sie wurden oft deutlich ausgesprochen, zigfach wiederholt und an uns herangetragen.

Sie hat sich selbst fürs Essen gehasst. Sie hat ihre »schlanke Linie« zu halten versucht und tut es bis heute.
Sie war stolz nach jeder ihrer Schwangerschaften schnell wieder auf ihr vorheriges Gewicht gekommen zu sein. Sie hat sich täglich gewogen und ihre Tagesstimmung hing vom Verlauf ihrer Wiegekurve auf dem Zettel über der Waage ab.

Hat sie sich mit sich selbst wohlgefühlt? Sich wahrgenommen, gemocht, gespürt?
All die Gefühle sich selbst gegenüber sind zu Gedanken und Gesten geworden, die uns drei – wie jede Tochter – in ihren Selbstgefühlen maßgeblich geprägt haben.
Auch ich mag mich abhängig von meinem Gewicht mehr oder weniger.

Habe dieselben Strategien angewandt, mich im Laufe der Jahre an die Selbstverachtung nach zu viel Essen, die schlechte Stimmung in der Umkleidekabine beim Klamottenkauf, wenn das Spiegelbild erschreckt, die Phasen während und nach den Schwangerschaften, in denen ich mich wie in einem fremden Körper fühlte und mich nicht wiederfand, gewöhnt. 

Unterschwellig vererben wir Frauen immer noch von Generation zu Generation, dass wir dazu da sind, anderen das Leben angenehm zu machen, Umgebungen und Räume für andere angenehm zu gestalten. Ein Raum zu SEIN, in dem andere sich wohlfühlen; eine Hülle.

Und immer dann, wenn es um das Wohl der Kinder ging, kam die eigene Gesundheit überhaupt erst vor. Das Rauchen hörte mit dem schwanger sein auf, es ging nicht um meine Gesundheit.

Als Hülle für das werdende Leben habe ich begonnen die Verantwortung für gesunde Ernährung wahrzunehmen.
Als Raum und Hülle habe ich dann gut für mich selbst gesorgt.

Wir vererben unsere Verhaltensweisen auf eine so subtile, tägliche Art und Weise.
Werden wir uns trauen, irgendwann genießend zu essen, ohne an Figurprobleme zu denken?
Werden wir es schaffen, uns Raum und Zeit für uns zu nehmen, ohne uns schuldig zu fühlen? Werden wir ohne Schuldgefühle selbst vorkommen? 

Hier ist der Trick, und das meine ich ganz ernst: Bringen wir uns ein gutes Gefühl zu uns selbst bei. Wie das geht? Denken wir, wir tun es nicht für uns selbst, wir tun es für unsere Töchter.

 

Anleitung und Unterstützung findet Ihr zum Beispiel hier:

Innerer Frieden

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