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Frische- statt dicke Luft
Die fünf goldenen Regeln für einen Kindergeburtstag ohne Frust

Kindergeburtstage gleichen heute generalstabsmäßig organisierten Events: geplant bis ins letzte Detail und minutiös durchgetaktet. Bei ambitionierten Eltern ist längst ist ein unerbittlicher Wettkampf um die kreativste Geburtstagsdeko, die coolste Location und die aufregendsten Spiele ausgebrochen.


Am Ende des Tages sind die Eltern fix und fertig, das Geburtstagskind und seine kleinen Gäste überfordert oder völlig überdreht. Dabei ist dieser ganze Stress gar nicht nötig. Die schönsten Spielideen ergeben sich nämlich spontan und ohne viel Zutun gutmeinender Eltern. Hier die besten Regeln für einen frustfreien Kindergeburtstag (und zwar für alle Beteiligten!):

 

 

  1. Geburtstagsfeiern in den eigenen vier Wänden vermeiden. Das erspart nicht nur stundenlanges aufräumen, sondern auch bittere Tränen bei den Kleinen, wenn das Lieblingsspielzeug plötzlich zerberstet auf dem Spielteppich liegt. 
     

  2. Bestimmt kennen sie schon viele, dennoch sei sie erwähnt, die Regel, nur so viele Gäste einzuladen, wie das Kind alt ist. Geburtstag und gleichzeitig Freunde zu Besuch haben ist schon eine große aufregende Sache für die Knirpse, je nach Persönlichkeit und Alter fast nicht auszuhalten. Wenn jedoch eine zu komplexe Gruppendynamik in der ihren Lauf nimmt, und sich womöglich Gastkinder zusammenschliessen, fühlt sich das Geburtstagskind unter Umständen überfordert. 
     

  3. Nirgendwo kommen erhitzte Gemüter besser zur Ruhe als an der frischen Luft. Also: raus gehen und eine schöne (aber nicht zu ambitionierte) Unternehmung planen. Zum Beispiel auf den neuen Abenteuerspielplatz gehen, eine Tour durch den nahegelegenen Wald oder Park mit anschliessendem Picknick oder eine Schatzsuche mit genau der Anzahl der Kinder entsprechend abgezählten gerechten Schatztütchen unternehmen. Und bei kaltem Wetter? Trotzdem rausgehen, vorher warm anziehen, (und noch davor alle Eltern bei der Einladung von benötigter warmer Kleidung informieren)! Was noch zuvor passieren muss: ausreichend Proviant besorgen, möglichst Fingerfood und Getränke für jeden Geschmack einpacken, eine große Picknick-Decke (für kalte Tage am besten mit Isolierung) und praktischer Weise alles in einen Handwagen packen. Ein perfekter Begleiter ist der Handwagen von Puky (siehe Headerbild). Im Gegensatz zu den meisten anderen Wägen ist er nämlich kompakt, klein und wendig und lässt sich auch von den kleinsten Abenteurern einfach steuern. Und wer müde Füße bekommt, darf kurz Platz nehmen. Weiter geht’s! 
     

  4. Keine Spiele anbieten, die den Wettbewerb fördern. Kindergeburtstags-Klassiker wie Sackhüpfen, Eierlauf und Co. sind Stimmungskiller und ein absolutes Party No-Go! Wer schluchzende (Geburtstags-)Kinder und knallende Türen vermeiden will, setzt lieber auf Spiele, die das Wir-Gefühl stärken. Beispielsweise die besagte Schatzsuche, bei der die Kinder an verschiedenen „Stationen“ gemeinsam Rätsel lösen, den Handwagen mit ihrem Proviant gemeinsam ziehen und gemeinsam das Ziel erreichen. Hier gilt: Weniger ist mehr! Es reicht am Anfang der Feier ein gutes Spiel anzubieten, das die Kinder sammelt, erdet und die Gruppendynamik stärkt. Danach können wir uns als Eltern getrost und ohne schlechtes Gewissen „zurücklehnen“ und die Kinder frei spielen lassen. Das autonome und selbstbestimmte Spiel baut nämlich Stress und sozialen Druck ab, was bei emotional überfrachteten Ereignissen wie einem Kindergeburtstag dringend notwendig ist. 
     

  5. Ehrgeiz Zuhause lassen. Es muss nicht die riesige und super aufwendige Piraten-Geburtstagstorte sein. Ohnehin sind die meisten Geburtstagskinder entsetzt, wenn das schöne Kunstwerk am Ende zerteilt auf den Tellern landet. Eine gute Alternative sind Kekse, schon genussfertig verpackt, alle gleich groß – da gibt es  auch keinen Stress um das „größte Stück“. Auch aufwendige Deko ist nicht notwendig, die meisten Geburtstagskinder werden diese sowieso höchstens beiläufig bemerken. Die Energien sind an anderer Stelle besser investiert, etwa in eine lustige Story für die Schatzsuche, oder auch einfach als Reserve für die Eltern, damit sie sich gut gelaunt und ausgeschlafen den Geburtstagsgästen widmen können. 
     

 

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Draussen Feiern statt »Decke auf den Kopf«
Ratgeber: So lernt mein Kind Fahrradfahren
RAKETENSTART – FAHRRAD FAHREN LERNEN MACHT GROSS!

 

Mit stolz geschwellter Brust werden die ersten Meter auf dem neuen Gefährt zurückgelegt – unter den ebenfalls stolzen Blicken von Mama und Papa...

 

Doch bis es wirklich soweit ist braucht es noch seine Zeit. Eltern meinen oft etwas versäumt zu haben, wenn ihr Kind im Kindergarten noch nicht Fahrrad fahren kann. Die meisten Kinder lernen erst um den Schuleintritt herum das Radfahren; einige sind deutlich früher dran und andere brauchen dafür eben etwas länger. Und das ist überhaupt nicht schlimm. Kinder sind oft verschieden weit entwickelt und haben unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Gerade bei Fahrübungen im verkehrsnahen Raum kann sich falscher Ehrgeiz der Eltern gefährlich auswirken.

 


Kleine Kinder nehmen ihre Umgebung ganz anders wahr als wir Erwachsenen

 


Die ersten Fahrübungen sollten auf jeden Fall abseits des Verkehrs und unter Aufsicht stattfinden. Auch wenn Kinder schon die ersten Meter mit dem Fahrrad selbstständig fahren können, sind sie im verkehrsnahen Raum ohne Begleitung oft überfordert Durch den noch nicht perfekt ausgeprägten Gleichgewichtssinn konzentrieren sie sich in erster Linie auf das Balancieren und das Lenken. Und das mit einer im Vergleich zu uns Erwachsenen schlechteren Wahrnehmung ihrer Umwelt. Sie verfügen nur über einen eingeschränkten Blickwinkel und können Geräusche nicht so gut orten. Darüber hinaus können Kindergartenkinder  Entfernungen noch nicht realistisch einschätzen.
Bitte nicht drängeln!

 

Drängen Sie ihr Kind also bitte nicht, auch wenn gleichaltrige in der Umgebung schon eifrig radeln. Wann der richtige Zeitpunkt zum losradeln gekommen ist, dass sollte ein Kind schon selbst entscheiden. Aber auch das Kind selbst möchte manchmal einfach mehr, als es von seinem Alter und seinen motorischen Fähigkeiten her kann. Neben einer gewissen Größe  - etwa 1,00 Meter sollten die kleinen Fahrradanfänger schon sein -  muss das Kind dazu in der Lage sein, sicher das Gleichgewicht zu halten und mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. So muss es in die Pedale treten, lenken und gleichzeitig nach vorn blicken, um mögliche Hindernisse rechtzeitig zu erkennen. Sind die ersten Meter auf dem eigenen Fahrrad erst einmal geschafft, so ist die größte Hürde genommen. Recht schnell wird das Kind nun sicherer werden, immer schneller fahren und geschickter reagieren können. Auch schmale Wege und enge Kurven sind bald kein Problem mehr.

 

Doch wie können Eltern ihren Nachwuchs beim Fahrrad fahren lernen unterstützen?

 

  1. DIE ZEIT - Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, das ist sehr wichtig! Das Üben sollte nie unter Zeitdruck geschehen und einfach mal so dazwischen geschoben werden. Seien Sie ganz bei Ihrem Nachwuchs – nicht nur als anwesende Person, sondern auch in Ihren Gedanken.
     
  2. DER DRUCK - Üben Sie keinerlei Druck aus! Druck erzeugt bekanntlich Gegendruck und ein Kind, welches sich gedrängt fühlt, wird sich wohl kaum freiwillig auf den Fahrradsattel setzen.
     
  3. DAS VERTRAUEN - Oberstes Gebot ist Ehrlichkeit. Machen Sie Ihrem Kind nicht vor, dass Sie es hinten am Rad beim Fahren festhalten werden, obwohl Sie dies gar nicht tun. Ein Kind, das plötzlich merkt, dass Mama oder Papa es doch nicht am Sattel festhalten, kann so erschrecken, dass es stürzt. Das Vertrauen ist erst einmal hin und die nächsten Versuche auf dem Zweirad gestalten sich schwieriger als zuvor.
     
  4. DIE ERFAHRUNGEN - Ermöglichen Sie Ihrem Kind möglichst viele verschiedene Mobilitätserfahrungen. Der berühmte Rutscher (Bobbycar oder Pukylino), ein Kinderroller und/oder ein Laufrad schaffen wichtige Alters- und Bewegungserlebnisse, die lange vor dem ersten Kinderrad helfen, Basiskompetenzen zu entwickeln. Gewöhnen Sie ihre Kinder frühzeitig an jede mögliche Art der Mobilität. Eine sehr gute Vorbereitung auf das Fahrrad bietet das Laufrad. Ein Laufrad ist eine Art Fahrrad, jedoch ohne Pedale. Das Kind sitzt darauf, bewegt sich mit Hilfe seiner Beine fort und kann diese während der Fahrt nach oben nehmen. Bei Bedarf kann es jederzeit die Füße zur Stabilisierung des Gefährtes auf den Boden stellen. So gewinnt es Sicherheit und lernt nach und nach immer besser die Balance zu halten. Laufräder begleiten Kinder oft über zwei bis drei Jahre hinweg. Aber auch ein guter Kinderroller ist ein sinnvolles Übungsinstrument. Er trainiert den Gleichgewichtssinn, die Reaktionsfähigkeit aber auch die gesamte Körperbeherrschung.
     
  5. DIE HILFEN -  Balancieren lernen funktioniert nur ohne Stützräder. Diese helfen nicht wirklich und bieten nur eine trügerische Sicherheit. Warten Sie lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen, denn der schwerste Schritt fürs Kind ist das Einpendeln des Gleichgewichts (das Balancieren). Stützräder sind einfach  nicht nötig- eher im Gegenteil: sie blockieren das bereits gelernte Gleichgewichtsverhalten eher wieder. Wer gerne eine Fahrradlernhilfe in Anspruch nehmen möchte, um sich selbst den Rücken zu schonen anstatt zu früh loszulassen, für den gibt es für den Moment, wenn es wirklich mit dem echten Fahrrad ernst wird an- und abschraubbaren Sattel samt Stützstange mit Griff, der zeitweise am Sattel des Kinderfahrrades angebracht werden kann.
     
     Hilfs Griff Stange zum Fahrrad fahren lernen
     
     
  6. DER SCHUTZ - Die Übungsfahrten auf dem Fahrrad sollten immer unter Aufsicht an möglichst verkehrsfreien Orten stattfinden. Um die sichere Beherrschung des Rades: Gleichgewicht halten, lenken, anhalten, auf- und absteigen im sicheren Umfeld erlernen zu können, wird oft mehr Zeit benötigt als man als erfahrener Fahrradfahrer denkt. Bieten Sie dem Kind Zeit, und sichere Bedingungen um optimal starten zu können. Beachten Sie bitte auch, dass sich Ihre Nervosität oft auch auf das Kind überträgt. Diese Nervosität unterstützt Angst, die beim Kind automatisch in Verbindung mit dem Fahrradfahren abgespeichert wird.
     
  7. DIE PERSÖNLICHKEIT –Die benötigte Zeit hängt unter anderem von der Persönlichkeit des Kindes ab. Wie gesagt muss die Persönlichkeit des Kindes berücksichtigt werden. Ist ein Kind sehr spontan und leicht abzulenken, sollte man behutsam starten und länger im “Schonraum” bleiben. Ausschlaggebend ist der individuelle motorische und sensomotorische Entwicklungsstand des Kindes.
     
  8. DAS ANFAHREN - Das Anfahren ist oft das Schwierigste, da hier die stabilisierenden Kräfte noch nicht ausstreichend wirken. Statt konstant zu schieben ist es besser, beim Anfahren durch kurze Anschubser zu helfen und das Kind so zum Rollen und schließlich zum Treten zu motivieren.
     
  9. DIE ÜBUNG - Sobald ihr Kind sicher auf dem Rad fahren kann, sollten Sie das Fahrradfahren bei möglichst vielen Gelegenheiten im Alltag einbauen. Versuchen Sie zunächst kleine Erledigungen und kurze Wege zusammen mit dem Fahrrad zu erledigen. Viele Erfolgserlebnisse auf kurzen Strecken führen zu Kompetenzerlebnissen welche wiederum dazu führen, daß sich Ihr Nachwuchs auch längere Strecken und Ausflüge zutraut. Achten Sie besonders am Anfang darauf, daß der Spaß im Vordergrund steht. Überforderungen können schnell zu echtem Stress und einer lebenslangen Ablehnung des Radfahrens führen.
     
  10. DIE VORBILDER – Sind Sie selbst ein entspannter Fahrradfahrer oder nehmen Sie auch bei Kurzstrecken das Auto? Tragen Sie einen Helm? Haben Sie Ihr Kind schon einmal im Kinderhänger mitgenommen
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Junge lernt Fahrradfahren auf Puky Fahrrad
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...die ersten Meter auf dem neuen Gefährt...
Kaufberatung Kinderfahrrad
Das beste Rad für mein Kind

Welches Kinderfahrrad bringt Dein Kind sicher in die Kita oder zur Schule? Zunächst sollte man zwei Arten von Fahrrädern für Kinder unterscheiden. Es gibt Kinderfahrräder, die in der Regel eine Radgröße von 12 bis 18 Zoll aufweisen. Sie sind robust gebaut, besitzen häufig einen tiefen Rahmeneinstieg (damit das Kind problemlos auf- und absteigen kann) und meistens keine Gangschaltung. Auch Lichtanlagen sind beim Kinderfahrrad gesetzlich nicht vorgeschrieben. Dann gibt es noch die Jugendfahrräder mit einer Radgröße von 20“ bis 26“. Sie verfügen über eine StVZO zugelassene Ausstattung und weisen. in aller Regel sämtliche Merkmale und Komponenten eines Erwachsenenrades auf.

 

Kinderfahrrad mit Prüfsiegel

 

Ein gutes Kinderfahrrad kann man daran erkennen, dass es von einem unabhängigem Prüfinstitut mit einem GS-Siegel (geprüfte Sicherheit) ausgezeichnet wurde. Bei Jugendfahrrädern (ab 20“) sollte man auch auf das GS Siegel achten und sich vor dem Kauf die Frage stellen, wie das Bike primär vom Kind eingesetzt wird (eher im Alltag oder im Sport). Vor allem die Kriterien „Sicherheit und Nutzen“ spielen hier die entscheidenden Rollen.

 

Oft stellen sich Eltern beim Kauf eines neuen Kinderfahrrades die Frage, welches Rad am besten zum eigenen Nachwuchs passt. Ein klassisches Kinderfahrrad, oder doch lieber ein sportliches Bike mit cooler Optik? Manche Eltern, vor allem sportlich ambitionierte Väter, neigen oft dazu, ihre eigenen Wunschvorstellungen auch auf Kinderräder zu übertragen. Das neue Bike soll dann möglichst cool aussehen, superleicht sein und sportliche Komponenten aufweisen. Sie denken dabei weniger an den Rat der Fachleute, dass Kinder aufgrund ihrer speziellen Körperproportionen und ihrem eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen ganz andere Ansprüche an ein Fahrrad haben, als wir Erwachsene.

 

Besonders wichtig bei Kinderfahrrädern: altersgerechte Ergonomie

 

In erster Linie sollte ein gutes Kinderrad optimal vom Kind beherrscht werden können, damit es Fahrspaß von Beginn an erleben kann und in Gefahrensituationen möglichst gut reagieren kann. Die Basis dafür ist eine ausgeglichene Rahmengeometrie mit einer entspannten, aufrechten Sitzposition, kombiniert mit kindgerechten Komponenten und einer normgerechten Sicherheitsausstattung. Achtung: Sportliche Fahrräder wie z.B. Mountainbikes oder BMX-Räder sind primär für den sportlichen Einsatz und für erfahrenere Fahrradfahrer konzipiert, weniger für den Einsatz im kindlichen Alltag. Kinder sind in der Regel nicht immer in der Lage diese Fahrräder in allen Situationen optimal zu beherrschen, dass heißt, sie verlieren eventuell ein Stück Sicherheit auf diesen Rädern.

 

Allgemeine Tipps zum Kauf eines sicheren Spielfahrrades

 

Kauft auf keinen Fall ein zu großes Fahrrad, damit das Kind länger auf dem Fahrrad fahren kann. Ist das Fahrrad zu groß, ist Euer Kind schnell überfordert. Ein gutes Kinderfahrrad ist (wie oben beschrieben) optimal auf die Anatomie und die Anforderungen des jeweiligen Kindes zugeschnitten. Nur so macht Fahrradfahren lernen Eurem Kind von Anfang an Spaß und nur so wird die die Teilnahme am Straßenverkehr sicher sein. Wenn ihr ein Marken Kinderfahrrad kauft, könnt ihr es wieder prima mit einem guten Preis weiterverkaufen denn Markenfahrräder haben einen guten Wiederverkaufswert.

 

Mit dem Fahrrad zur Schule? - Sicherheit im Strassenverkehr

 

  • Zunächst die wichtigen grundsätzlichen Hinweise, falls Ihr Euch noch nicht mit den Verkehrsregeln für Kinder auf dem Rad beschäftigt habt:
  • Kinder bis acht Jahre müssen den Gehweg benutzen (nicht den Radweg!, § 2 Abs. 5 StVO).
  • Kinder bis zehn Jahre dürfen den Gehweg benutzen, (§ 2 Abs. 5 StVO) dann ist jedoch Schrittgeschwindigkeit angesagt, sonst gibt's im Falle eines Unfalles Mitschuld!
  • An Kreuzungen und Einmündungen müssen Kinder absteigen und das Fahrrad herüberschieben!
     

Der Straßenverkehr ist zugegebenermaßen einer der gefährlichsten Orte für Kinder. Dennoch macht es Sinn, früh mit einem Kinderfahrrad in die begleitete Verkehrserziehung einzusteigen. Dein Kind lernt so früh, kleine Wege selbständig mit dem Rad zu machen. Das stärkt das Selbstvertrauen. Mit Mama und/oder Papa in der Praxis erlebt Dein Kind viele Verkehrssituationen, so dass es durch dieses in späteren Situationen weiß, wie es sich richtig verhält Allerdings sollten gerade zu Beginn möglichst sichere Strecken gewählt werden. In der Anfangszeit solltet Ihr dort wo ausgewiesene Fahrradwege existieren oder wenig Verkehr vorherrscht, fahren. Übt besonders die nicht auszulassenden Knotenpunkte zusammen mit Eurem Kind, damit alle möglichen Gefahrenquellen und Verkehrssituationen ‚wie im Schlaf’ absolviert werden können, keine Panik aufkommt, falls mal abweichende Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer eintreten.

 

Richtige Kleidung und Sicherheitszubehör für Kinder im Straßenverkehr

 

Außer der Begleitung und Betreuung im Straßenverkehr spielen auch noch einige andere Faktoren eine herausragende Rolle für die Sicherheit Deines Kindes. Sicherheitszubehör (wie z.B. Wimpel, Reflektoren, Blinklichter, Warnwesten, etc.) oder farblich auffällige Kleidung können dazu beitragen, dass Kinder im Straßenverkehr besser wahrgenommen werden.

 

Die richtigen Bremsen am Kinderfahrrad

 

Die Vorderradbremse sollte auf keinen Fall so „bissig!“ sein, dass ein Kind bei ihrer Betätigung über den Lenker geht. Bei den sehr effektiven, bei vielen Erwachsenenrädern eingesetzten, V-Brakes ist das oft der Fall. Diese Bremsenart sollte nicht an Kinderfahrrädern angebracht sein, da Kinder sie in ihrer Lernphase oft nicht richtig dosieren können und so sehr häufig mit dem Vorderrad wegrutschen, oder über den Lenker gehen. Das passiert auch bei Erwachsenen. Natürlich muss die Vorderradbremse auch bei einem Kinderfahrrad funktionieren und bremsen, aber sie sollte auch vom Kind beherrscht bzw. dosiert werden können. Am Besten Ihr sucht nach einem Kinderrad mit einer hochwertigen Standard Cantilever-Felgenbremse am Vorderrad. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass das Kinderfahrrad eine Rücktrittsbremse besitzt, und zwar zusätzlich zur ohnehin vorgeschriebenen Vorderbremse. Die Rücktrittsbremse ist für Kinder intuitiver und leichter zu bedienen, als die Vorderbremse. Obwohl unverständlicherweise Vorder- und Rücklicht beim Kinderfahrrad nicht vorgeschrieben ist und die Rückstrahler und Reflektoren am Kinderfahrrad offiziell ausreichend sind, ist der Einsatz von Vorder- und Rücklicht sehr empfehlenswert. Vor allem in den Jahreszeiten mit kürzeren Tagen, sind Vorder- und Rückleuchte extrem wichtig.

 

Richtiges Licht und Reflektoren am Kinderfahrrad

 

Zwar darf Dein Kind natürlich nur auf dem Gehweg fahren (wenn es nicht über 10 ist), dennoch wird es ab und zu auch zu Straßenüberquerungen kommen. Vorder- und Rücklicht erhöhen die Chance, dabei frühzeitig gesehen zu werden. Autofahrer wissen, wie schwer nichtbeleuchtete Fahrräder in der Dämmerung zu erkennen sind.: Kinderfahrräder verfügen wie gesagt in der Regel nicht über eine Lichtanlage, da sie durch sie viel teurer, vor allem aber viel schwerer würden. Eine nachträgliche Montage ist äußerst schwierig, da diese Räder nicht über die entsprechenden Anbaumöglichkeiten verfügen. Als nachträgliche Lichtanlage kommen aber kleine Akkulampen in Betracht. Die Lampen müssen natürlich von Zeit zu Zeit aufgeladen werden. Hier besteht ansonsten die Gefahr, dass Dein Kind beziehungsweise seine Fahrradbeleuchtung unterwegs plötzlich „keinen Saft“ mehr hat. Außerdem sollten alle drei Arten von Reflektoren vorhanden sein: der weiß, reflektierende vordere Rückstrahler, der rot reflektierende hintere und die gelb reflektierenden Strahler an den Pedalen. Durch letztere ist das Kinderfahrrad bei Lichteinfall auch von der Seite erkennbar. Speichenreflektoren oder Reifen mit Reflexstreifen unterstützen diesen Effekt. Ohne Reflektoren ist ein Kind auf einem Fahrrad in der Dämmerung kaum zu erkennen. Aus diesem Grund sollte man auch regelmäßig überprüfen, ob die Rückstrahler vorhanden und sauber sind. Bei starker Verschmutzung verlieren die Strahler ihre reflektierende Wirkung.

 

Sicherer Fahrradhelm für Kinder

 

Jedes Kinderfahrrad sollte zudem mit einem Kettenschutz ausgestattet sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Dein Kind in den Zahnrädern oder der Kette verfängt und es dadurch zum Sturz oder gar schlimmeren Verletzungen kommt. Was auf jeden Fall zum Fahrradfahren dazugehört, ist der Fahrradhelm, der auf jeden Fall gut passen und Eurem Kind fachkundig aufgesetzt werden sollte. Gewöhnt es daran, dass der Helm fest sitzen muss. Er darf nicht wackelnAuch er hat idealerweise Reflektoren oder eine blinkende Rückleuchte.

 

Was bei Spielfahrrädern nicht so wichtig ist:

 

Gangschaltungen machen in den meisten Fällen erst ab einem Jugendfahrrad Sinn.. Fahranfänger sind mit einer Gangschaltung oft überfordert und konzentrieren sich während des Fahrens dann eher auf die Bedienung der Gangschaltung anstatt auf die Umgebung zu achten. Erst wenn Ihr Kind sehr sicher im Umgang mit dem Kinderfahrrad ist, solltet Ihr den Kauf eines Kinderfahrrades mit einer Gangschaltung in Betracht ziehen. Auch Hupen, die ja im Moment als Gag In sind, sind eigentlich auch eher schädlich, da erst die Hand vom Lenker genommen werden muss, und die notwendige Koordination unter Zeitdruck vielen kleineren Fahrern an der Stelle noch fehlt.

 

Besonders für Kinder gilt: keine Ablenkung!

 

Alles, was von der Umwelt ablenkt ist nicht wichtig und oft nicht notwendig. Aufgrund der anatomischen Unterschiede bei Kindern orientiert man sich bei der Fahrradgröße gerne an der Schrittlänge, aber auch an dem Fahrkönnen der Kinder. Ähnlich wie beim Schuhkauf ist es hier optimal. wenn ihr euch direkt in Anwesenheit Eures Kindes im Fachhandel kompetent beraten lasst.

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Sicherheit beim Kinderfahrrad
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Welches Kinderfahrrad bringt Dein Kind sicher in die Kita oder Schule?
Frühförderung - Was Kinder bestens fördert
Früh(chen)chinesisch

Es gibt Babykurse für alles, Pekip, DELFI, FABEL, Pikler, für Kleinkinder gibt es Frühenglisch, Frühchinesisch, musikalische Frühförderung...

 

Naja, Hauptsache früh, früher als die anderen, um im Wettlauf der Gesellschaft mithalten, nein, besser: vorneweg laufen zu können.

 

Klar, wir wollen alle nur das was wirklich gut für unsere Kinder ist, sie auf das Leben vorbereitet. Dagegen ist auch nichts zu sagen, nur was bedeutet das?

 

Sind die vollen Kalender und das Gehetze von einem Kurs zum nächsten wirklich das was unsere Kinder benötigen?

 

Wir behaupten frühfördernd und wirklich gut, also die Entwicklung optimierend ist die richtige Mischung aus Spielen und Bewegung, am besten draußen und das Ganze am besten zusammen mit Freunden oder der Familie unter Wahrnehmung der eigenen Kompetenzzuwächse.

 

Jedes Kind will fühlen, daß es größer wird, daß es plötzlich etwas kann, was es zuvor noch nicht konnte um sich gegen das kleinere Kind, daß es vorher noch war, abzugrenzen. Darum ist es so sinnvoll, nach drehen, krabbeln, stehen und laufen lernen gleich mit dem Rutschfahrzeug, dann mit dem Laufrad und schließlich mit dem Fahrrad und dann am besten auch mit dem Roller diesen Weg des Bewegenlernens weiterzugehen. Natürlich ist schwimmen, klettern auch wichtig, das tägliche Üben lässt sich jedoch nicht so leicht in Alltagswege integrieren.

 


Jede Stufe dieser Lernleiter gibt unserem Kind die Möglichkeit sich von sich selbst in der Vergangenheit abzugrenzen. Ein neuer beziehungsweise eine neue geworden zu sein. Jede Stufe erweitert den Radius, die Möglichkeiten, die Erlebnisbreite und –tiefe des Kindes. Dem Drang nach Bewegung unserer Kleinsten in allen Hinsichten so oft wie möglich und insbesondere Outdoor, nachzugeben, ist damit eine fantastische Maßnahme zur Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens und nicht nur gut um den BMI bei Kindern niedrig und die allgemeine Gesundheit besonders hoch zu halten.

 


Was ist also konkret zu tun? Geht so oft wie möglich gemeinsam schwimmen, schafft ein gutes, der Größe und dem Entwicklungsstand  Eures Kindes exakt entsprechendes Rutschfahrzeug,  Laufrad oder Fahrrad an, je nachdem, was gerade ansteht. Mit den zwei bis dreijährigen helfen so viele fußläufige Ausflüge mit dem Laufradbegleitung wie möglich. Macht Wege, die ohnehin im Alltag notwendig sind zu Fuß und mit dem Laufrad. Das gleiche gilt für die Fahrradkinder. Startet am Wochenende durch, nehmt das Rad mit in den Tierpark, auf die kurze Wanderung. Im Zweifel kann man ein Kinderfahrrad auch mit einer Tragehilfe, (zum Beispiel von Puky)  weitertragen, wenn der Zwerg einmal nicht mehr kann.

 

Viele überlassen ihre Kinder zunehmend und für immer längere Zeiträume der freien Mediennutzung. Oder, das andere Extrem ist die Überforderung der Kinder mit einem managerartig überfüllten Terminkalender mit Aktivitäten, die die Kinder anregen sollen und dennoch häufig einfach mit Lernstoff zustopfen. Diese ist jedoch – im Gegensatz zur verbreiteten Meinung ebenso weit entfernt von einer postitiven Beeinflussung der Kindesentwicklung wie die unkontrollierte Überlassung der Mediennutzung.Freies Spiel in dem den Kindern Phantasie abverlangt wird ist die bedeutendste Unterstützung für die kognitive Entwicklung. 

 

Spielen fördert die drei Grundlagen für das Lernen: Kompetenz, Autonomie und Angenommensein. In diesen drei Bereichen bietet das Spiel die Ausgangsbasis für Lernprozesse den das Kind kann sich hier selbstbestimmt und an eigenen Interessen orientiert in einer wohlwollenden Umgebung mit Herausforderungen auseinandersetzen.

 

Wenn wir eine anspruchsvolle Umgebung schaffen, in der sich die Kinder frei beschäftigen können, Spielzeug bereitstellen, welches Raum für die phantasivolle Interpretationen der Kinder lässt, eine geborgenen Spielsituation ermöglichen, dann ist für die Förderung der kindlichen Entwicklung schon das Meiste getan.

 

Beobachten Eltern die Kinder gezielt in freien Spielsituationen, können sie erkennen welche Themen das Kind gerade beschäftigen und wie sie es auf dem Lernweg weiter unterstützen können. Das Heranführen an das gemeinsame Spiel und das damit verbundene intensive soziale Lernen sollten Eltern wenn nötig fördern sprich: mitspielen.

 

Aber das wichtigste für die Gesundheit ist und bleibt die Bewegung: lebt Bewegungsfreude vor, geht mit den Kindern ins Schwimmbad, Radfahren, Laufen und zeigt Bewegungsfreude wo es nur geht. Der Spaß kommt tatsächlich dabei, sowohl bei der Bewegung, als auch bei den Unternehmungen mit den Kindern. Nähe und Geborgenheit, gemeinsamer Zeitgenuss und Freude an schönen Erlebnissen, all das bereitet viel mehr aufs Leben vor als das berühmte 'Frühchenchinesisch'. 

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Kinder und Vater ernten Kartoffeln
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Kinder mit Terminkalendern wie ausgewachsene Manager: ein Plädoyer gegen den Förderwahn
Empflohlene Altersgruppe:: 
1 – 3
3 – 5
Produktbeschreibung: 
Das klassische Puky Laufrad in schwarz
Technische Daten: 
- Spezieller Laufradsattel - Rahmen mit tiefem Einstieg und Trittbrett - Extrabreite Crossbereifung - Speichenräder