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Schutz für die Familie:
Diese Policen werden benötigt

Als junger Mensch wird das Risiko des eigenen Todes gerne ausgeblendet. Doch spätestens mit der Gründung einer Familie wird auch Verantwortung für die eigenen Kinder übernommen - und dann muss auch ein solcher Schicksalsschlag mit einkalkuliert werden. Welche Versicherungsverträge sind notwendig, um zumindest die finanziellen Folgen eines solchen unerwarteten Todesfalls abzufedern?

Berufsunfähigkeit muss versichert werden

In den meisten Familien findet eine Aufteilung statt: Einer der beiden Partner trägt dabei den Hauptanteil zum Familieneinkommen bei. Kommt es hier zum plötzlichen Tod, kann der alte Lebensstandard kaum gehalten werden. Schon ein schwerer Unfall mit darauf folgender Berufsunfähigkeit führt ohne Versicherung dazu, dass in den meisten Fällen nur eine Erwerbsminderungsrente gezahlt wird. Die gesetzlichen Sicherungssysteme sind auf diesen Fall kaum vorbereitet und stützen die Hinterbliebenen nur auf dem Niveau des Existenzminimums. Aus diesem Grund darf die Unfallversicherung keinesfalls fehlen, noch besser ist allerdings eine Berufsunfähigkeitspolice. Der Unterschied: Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt auch, wenn der Job aufgrund einer Krankheit nicht mehr ausgeübt werden kann.

Kapitallebensversicherung kaum lohnenswert

Gegen den Todesfall sichert allerdings nur die Lebensversicherung in ausreichendem Maße ab. Insbesondere jungen Familien ist es kaum möglich, so viel Kapital aufbauen zu können, dass auf eine Absicherung verzichtet werden kann. Dabei sollte eine sogenannte Kapitallebensversicherung allerdings gemieden werden. Dabei handelt es sich um eine Police, bei der der Versicherungsnehmer die Versicherungssumme in jedem Fall ausgezahlt bekommt. Tritt der Tod während der vereinbarten Laufzeit nicht ein, erhält der Versicherungsnehmer die Summe am Ende zurück - zuzüglich einer Verzinsung. Das derzeitige Zinsumfeld sorgt aber dafür, dass diese Verzinsung geringer ausfällt, als die Inflation. Auch der Garantiezins von knapp über einem Prozent jährlich steht bereits zur Disposition. Weil die Kapitallebensversicherung die Summe aber in jedem Fall auszahlt, fallen die Prämien auch vergleichsweise hoch aus.

Risiko- statt Kapitallebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist die günstigere und bessere Wahl. Hier wird kein Kapital aufgebaut, für die Altersvorsorge muss also eine andere Lösung gefunden werden. Dafür ist die Schutzwirkung hoch; außerdem sind die Prämien niedrig. Die Versicherungssumme sollte dabei in etwa dem Fünffachen des Bruttogehalts bei kleinen Kindern, und dem dreifachen des Gehalts bei Kindern im Jugendalter entsprechen. Hier sind die Zeiträume geringer, in denen die Hinterbliebenen mit dem Geld auskommen müssen. Zu den Bruttogehalt sollten noch größere Verbindlichkeiten wie die Tilgung eines Hypothekendarlehens addiert werden. Außerdem sollte eine Beitragsdynamik von etwa zwei bis drei Prozent vereinbart werden. Sie stellt sicher, dass die Absicherungssumme mit der Inflation steigt. Die Allianz stellt auf ihrer Seite neben umfangreichen Informationen auch einen Rechner zur Kalkulation der Beiträge einer Risikolebensversicherung zur Verfügung.

Kosten für Bestattung mit berücksichtigen

Ein weiterer Aspekt der im Falle eines Todes häufig außer Acht gelassen wird, sind die Kosten für die Bestattung. Mindestens 5.000 Euro müssen bei einer konventionellen Erdbestattung durchaus veranschlagt werden, häufig addiert sich die Rechnung des Bestattungsunternehmens auf 7.000 bis 8.000 Euro. Für die Familien ist diese Summe aus den laufenden Einnahmen kaum tragbar. Um Trauerarbeit leisten zu können, sollte die Police rechtzeitig abgeschlossen werden - die Kosten fallen gering aus.

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